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Das rote Zelt

Was ist ein rotes Zelt?

Das rote Zelt ist eine Erinnerung an die Frauenorte aus früheren Zeiten, die roten Zelte, die Frauenhütten, die Mondhäuser.
Es ist ein Traum von einem Platz, wo Frauen sicher und geborgen unter sich sind.
Es ist eine Wiederbelebung der Idee Zusammenzukommen, Wissen zu erwerben und weiterzugeben, in einem Kreis Kraft und Energie zu tanken, sich selbst und die eigene Weiblichkeit anzuerkennen und zu ehren.
Es ist ein behüteter Ort, an dem Frauen die Verbindung zur Schöpfung und sich selbst vertiefen.
Es ist ein Platz, an dem die Weisheit des Kreises, die Macht der Gemeinschaft wirken kann.
Es ist ein Raum, der offen ist für alle Frauen.
Es ist ein Ort zum Fragen stellen, zum Meditieren, zum Diskutieren, zum Lernen, zum Singen, zum Schweigen, zum Weinen, zum Feiern und zum Zusammensein.
In diesem Raum sind wir alle Schwestern.

Frauenkraft – Frauenweisheit – Frauengemeinschaft

Wir kommen in einem Kreis zusammen, in dem wir alle miteinander verbunden, achtsam und wertschätzend miteinander umgehen und alle gleichwertig, selbstbestimmt und selbstverantwortlich zusammen sein können.
Anhand einer mythologischen Geschichte nähern wir uns dem Thema des Abends, der sich als roter Faden durch den Abend zieht. Im anschließendem Redekreis können wir unsere Geschichten teilen, gesehen werden und sehen und Frauengemeinschaft erfahren. Zum Abschluss gestalten wir einen Anker, der dich auch noch in den kommenden Wochen ganz handgreiflich an die Kraft und Gemeinschaft des Kreises erinnert. So wollen wir wieder in unsere eigene Kraft finden, uns selbst (wieder)entdecken und unsere Weiblichkeit feiern und ehren.

Dazu möchte ich dich einladen!

Mission Statement
Als ich 2015 das erste Mal auf das rote Zelt stieß, war ich sofort von dem Gedanken begeistert: Ein behüteter Raum für Frauen, in dem ein schwesterliches, gemeinschaftliches, achtsames Miteinander gelebt wurde, so dass frau Kraft tanken kann und wieder gestärkt in die Welt hinausziehen kann. Einfach toll!
Als ich nach einem roten Zelt in Braunschweig oder der Nähe suchte, fand ich nichts. Das nächste rote Zelt fand in Dresden statt und nur für einen Abend war mir das zu weit. Ich war enttäuscht.
Also blieb mir nur die Alternative nichts zu tun oder selber ein rotes Zelt zu veranstalten. Am liebsten wollte ich es mit einer oder mehr anderen Frauen zusammen veranstalten, da ich als Selbstständige schon genug Einzelkämperinnenerfahrungen habe. Nach einigen Startschwierigkeiten fand 2016 dann das erste rote Zelt statt. Und es war toll!

Da ich nie ein rotes Zelt besucht hatte, sondern nur viel gelesen und mit einigen wunderbaren Frauen – allen voran die großzügige und inspirierende Elaria Starrider – darüber gesprochen hatte, habe ich mein eigenes Konzept entwickelt. Und es ging auf. Das Erleben von fürsorglicher und verständnisvoller, achtsamer und wertungsfreier Frauengemeinschaft ist kraftgebend, inspirierend und heilsam. Und ich möchte mehr davon – für mich, aber natürlich auch für andere Frauen. Und deshalb wird es weiterhin in unregelmässigen Abstanden das rote Zelt im Braunschweiger Land geben.

Noch ein paar Worte zum Thema Geld:
Schnell entsteht der gesellschaftliche Anspruch, dass alternative soziale und feministische Projekte kostenfrei sein sollten. Und ich stimme zu, dass in meinem Falle das rote Zelt möglichst allen Frauen offen stehen sollte. Und ich bin mir nur zu bewusst, dass man sich heutzutage mit „Frauenarbeit“ alles andere als eine goldene Nase verdienen kann. Aber ich habe sehr oft die Erfahrung gemacht, dass das, was nichts kostet, auch nicht wert ist in den Augen der Teilnehmenden. Ich denke, dass eine Gleitskala von 5,00€ bis 15,00€ für jede erschwinglich sein sollte. Und sollte das aus irgendeinem Grund nicht der Fall sein, sprich mich bitte an!
Und ich möchte kostendeckend arbeiten: Ich veranstalte das Rote Zelt, weil ich die Idee selbst so schön finde und immer wieder selbst die Sehnsucht nach einem Abend im Kreis von Frauen habe. Ich veranstalte das Rote Zelt in meiner Freizeit. Meine Arbeitszeit ist unbezahlt, aber das Geld für Flyer, Bastelmaterialien, Ausstattung, Raumkosten, Babysitter, etc. möchte ich am Ende wieder in meiner Schale finden.

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